Lebensversicherung

Die Lebensversicherung versichert den Todesfall einer versicherten Person in einem vertraglich festgelegten Zeitraum mit einer vertraglich festgelegten Versicherungssumme. Die Versicherungssumme wird im Todesfall der versicherten Person während der Versicherungsdauer an die Bezugsberechtigten ausbezahlt. Die Mindestversicherungsdauer einer Lebensversicherung beträgt im Allgemeinen sechs Monate. Für Verträge zur Lebensversicherung gibt es eine Mindestversicherungssumme, die von der Laufzeit abhängig ist.

Die Höhe der jeweiligen Versicherungssumme ab der eine Untersuchung verlangt wird, richtet sich dabei nach dem Einrittsalter.

Die Kosten der ärztlichen Untersuchung tragen in der Regel die Versicherungsgesellschaften, wenn der Antragsteller einen Jahresmindestbeitrag nicht unterschreitet.

Die Lebensversicherung auf Risikobasis ist die kostengünstigste Form der finanziellen Absicherung im Todesfall.

Es werden auch Risikoversicherung mit Umtauschrecht angeboten, wodurch innerhalb von 10 Jahren die Risiko- in eine Kapitallebensversicherung umgewandelt werden kann. Diese Art der Risikoversicherung ist teuerer als die Risikoversicherung ohne Umtauschrecht. In der Beratung ist deshalb genau zu prüfen, ob diese zu bezahlende Umtauschoption sinnvoll ist, da der Versicherungsnehmer auf jeden Fall sein Todesfallrisiko abgesichert hat und der Wunsch Kapital anzusparen später auch über eine Private Rentenversicherung ohne Gesundheitsprüfung erreicht werden kann.

Zur Lebensversicherung können Zusatzversicherungen abgeschlossen werden. Auf Lebensversicherungen ist zurzeit keine Versicherungsteuer zu zahlen.